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Unsere Partner und Mitgliedschaften

Abstimmungsprozess im Stadtbezirk

Die imdo gGmbH entwickelt die Planung in enger Abstimmung mit allen Beteiligten auf der politischen Ebene im Stadtbezirk weiter. Sie ist bestrebt, frühzeitig die Kirchen und die Glaubensgemeinschaften, die Institutionen und die Bevölkerung von Eving über das Vorhaben zu informieren und in sie an einem aktiven Diskussionsprozess zu beteiligen. Für alle Bürger in Eving soll größtmögliche Transparenz geschaffen werden, um eine positive und vertrauensvolle Ausstrahlung des Projekts zu erzielen.

Kooperation und Vernetzung im Stadtbezirk

Das breit gefächerte Konzept der Interkulturellen und Mehrgenerationen Wohn- und Begegnungsstätte realisiert eine einmalige Kooperations- und Vernetzungsarbeit unterschiedlicher Träger und Institutionen im Stadtbezirk. Unter dem Dach des Bauträgers imdo gGmbH kooperieren bereits in der Planungsphase die Stadt Dortmund mit dem Bauamt und dem Fachdienst für Senioren, das Seniorenbüro, der ASB, die KiTa Bunt e.V. und die Alevitische Gemeinde Dortmund e.V.

Die Alevitische Gemeinde Dortmund e. V.

Die Alevitische Gemeinde Dortmund e.V. wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, die kulturelle Identität, die religiösen und philosophischen Werte der in Dortmund und Umgebung lebenden Alevitinnen und Aleviten zu bewahren und die Entwicklung dieser Werte zu fördern. Oberste Priorität der Gemeinde ist dabei die Wahrung der demokratischen Werte in der Bundesrepublik Deutschland und die Förderung des Zusammenlebens der Migrantinnen und Migranten mit den Einheimischen. Dialog und Austausch sollen das Miteinander stärken und die integrative Arbeit in der Stadt fördern. Religiöse und kulturelle Arbeit stehen dabei genauso im Vordergrund wie die Bildungsarbeit in Kooperation mit anderen Vereinen und Bildungsträgern in der Region. Diese Bemühungen wurden im Jahr 2009 durch die Verleihung des Integrationspreises der Stadt Dortmund gewürdigt.

Der wichtigste Meilenstein in der Geschichte der Alevitinnen und Aleviten wurde mit der Einfüh-rung des alevitischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen erreicht. Allein in Dortmund wird an drei Grundschulen und zwei Sekundarschulen der Alevitische Religionsunterricht erteilt.

Derzeit umfasst die Dortmunder Alevitische Gemeinde über 400 Mitgliedsfamilien. Allein in Dortmund leben schätzungsweise 1.000 Familien alevitischen Glaubens und somit schätzungsweise 5.000 Alevitinnen und Aleviten. 1998 erwarb die Gemeinde die Immobilie an der Bayrische Str. 113, die sie nach einer fast einjährigen Renovierungszeit bezog. Dieses Vereinshaus ist seitdem ein lebendiger, anerkannter Ort der Kultur- und Bildungsangebote sowohl für die alevitischen Dortmunder wie auch für alle Bürgerinnen und Bürger. Mehrmals bereits wurde das Vereinshaus als Wahllokal für Kommunal- und Landtagswahlen genutzt. Langjährige Kooperationspartner sind das Kulturbüro, das Jugendamt, der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Jugendring Dortmund u. a.

Die von der Alevitischen Gemeinde konzipierte Interkulturelle und Mehrgenerationen Wohn- und Begegnungsstätte imdo bringt ihr Bestreben zum Ausdruck, das gesellschaftliche Leben in Dortmund aktiv auf demokratischer und offener Grundlage mitzugestalten und Verantwortung für den sozialen und kulturellen Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft zu übernehmen.